Moorschnucke mit 2 Lämmern
      Hochmooraner Moorschnucken  
      Markus Lanfer - Naturpädagoge  
   
   
Mit unseren Tieren - den Schafen und den Moorschnucken und noch so einigen anderen leisten wir einen Beitrag zur Erhaltung des Hochmooraner Moorgebietes.

Viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben hier ihre Heimat, wie zum Beispiel der bodenbrütende Brachvogel oder der Sonnentau. Unsere Schnucken halten die Vegetation kurz, so dass die offene Landschaft erhalten bleibt.
Da im Moor keine Pflanzenschutz- oder Düngemittel ausgebracht werden, verbringen die Schafe ihr Leben in einem weitgehend ursprünglichen Lebensraum.

 


Schafe eigen sich wegen ihrer schonenden Trittwirkung, dem breiten Futteraufnahmespektrum und dem stark selektierenden Freßverhalten vorzüglich für den Einsatz in der Landschaftspflege.

Insbesondere die alten, bodenständigen Rassen können hier wieder zum Einsatz kommen, die unsere Landschaft zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Diese Verbundenheit mit einer Region oder einem Lebensraumtyp äußert sich oft schon im Namen wie Heidschnucke, Moorschnucke, Rhönschaf, Pommersches Landschaf oder Bergschaf.

Viele Biotoptypen (z.B. Kalkmagerweiden, Heiden) sind durch jahrhundertelange Schafbeweidung -vor allem durch Wanderschäferei- entstanden. Entsprechend eignet sich die Schafbeweidung insbesondere, um diese Biotoptypen zu erhalten.

Schafe eignen sich – je nach Rasse – zur Pflege fast aller Flächen von ebenem bis zu steilem Gelände, von trockenen bis zu nassen Standorten und selbst für Flächen mit geringstem Futterertrag. Aufgrund der geringen Trittbelastung durch die Schafbeweidung besteht kaum Erosionsgefahr.

 
Ansicht einer Moorlandschaft    
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